****** Nach der durchaus positiven Resonanz der internationalen Kritiker auf ihr Debütalbum „Ultravox“ legten John Foxx (Vocals), Stevie Shears (Guitar), Billy Currie (Keyboards/Violin), Criss Cross (Bass/Vocals) und Warren Cann (Drums/Vocals) im gleichen Jahr nach und produzierten im Oktober 1977 in Köln unter der Regie von Conny Plank ihr zweites Album „Ha! Ha! Ha!“. Das Album beginnt mit „Rockwrok“, einer interessanten Kombination aus Elektronik und Punk. Im gleichen Stil geht es mit „Frozen Ones“ und „Fear in the western world“ weiter. „Distant Smile“ beginnt mit sanften Pianoakkorden , die sich nach leichten Synthesizereinlagen in einen treibenden, vom Punkrock beeinflußten Rocker steigert. „The man who dies everyday“ ist ein herrlich schräger Song, mit Rock- und Elektronikeinschüben. „Artificial Life“ erinnert sehr angenehm an Roxy Music der Jahre 1972/73, allerdings zeitgemäß aufgepeppt. „When I’m still alive“ könnte ebenfalls von Roxy Music stammen. Den Abschluß von „Ha! Ha! Ha!“ bildet „Hiroshima mon amour“, schlichtweg das beste Ultravox Stück aus der John Foxx Ära. „Ha! Ha! Ha!“ ist ein Album, das gekonnt eine Brücke zwischen dem Rock der frühen 70er Jahre und dem Punk der ausgehenden 70s schlägt. Das Ergebnis ist ein ziemlich aufregender New-Rock, der zum Besten gehört, was die späten 70er Jahre zu bieten hatten. Ultravox hatten einmal mehr das Pech, daß wie schon zuvor ihr exzellente Debütalbum auch „Ha! Ha! Ha!“ schlichtweg vom breiten Publikum überhört wurde. |