****** Das ist große Musik. Isaac Slade legt hier eine Verzweifelung in die Stimme, die berührt. Und der Song ist dramaturgisch vorzüglich gebaut. Beginnend mit einem geheimnisvollen Gitarrenriff, singt Slade seine melancholische Melodie, die angetrieben von dem nervös treibenden Schlagzeug sich wunderschön steigert, dann noch einmal von vorn einsetzt, um schließlich wunderschön kalkuliert auf dem Höhepunkt abzubrechen und mit dem Klavier noch ein drittes Mal den gleichen Zyklus zu durchlaufen, diesmal aber mit beinahe kreischenden Gitarren, die den Isaac zum Schreien bringen. Melancholischer Nachklang. Klasse. Das ist modernes - zugegebenermaßen kommerzielles - großes Kino. |