***** Als 1980 John "Bonzo" Bonham starb, beschlossen Robert Plant, Jimmy Page und John Paul Jones, Led Zeppelin aufzulösen, da er von kein Schlagzeuger angemessen ersetzt werden konnte. 1982 kam aber noch mal Nachschub für Led Zeppelin-Fans. In diesem Jahr erschien das letzte Led Zeppelin-Album "Coda", das mit unveröffentlichten Studioaufnahmen der Jahre 1969 bis 1978, die in den Studiosessions entstanden, aber auf den Alben keinen Platz mehr fanden, aufwartet. Außerdem erschien dieses Soloalbum von Sänger Robert Plant, der beschloss, alleine weiter zu machen. Als Unterstützung holte er sich den erstklassigen Gitarristen Robbie Blunt, der auch an diesem Album mitschrieb, als Bassisten Paul Martinez, für die Keyboards und Sythesizer Jezz Woodroffe, der auch an zwei Songs des Albums mitschrieb, und auf dem Schlagzeughocker nahm Phil Collins Platz, der auf sechs der acht Songs spielte, bei zwei Songs wurde er von Cozy Powell vertreten. Aus dieser Zusammenarbeit entstand dieses Album. Es bietet solide, gute Rockmusik, die eigentlich jedem, dem Led Zeppelin gefällt, auch gefallen wird. Die Songs bestechen alle durch Robert Plants eindringlichem Gesang, Robbie Blunts erstklassiger Gitarrenkunst und dem gut gespielten Schlagzeug von Phil Collins. Herausragend sind vor allem die Songs "Slow Dancer", der über eine Länge von fast 8 Minuten wunderschöne Melodien entfaltet und vor allem durch Plants kraftvollen Gesangseinlagen besticht, das Kraftpaket "Worse Than Detroit" und die Hammerballade "Like I've Never Been Gone", die etwas an "Since I've Been Loving You" erinnert. Die anderen Songs des Albums sind mehr als überdurchschnittlich, daher ist dieses Album das Richtige für jeden Led Zeppelin-Fan. |