****** Als "nichts" kann man diesen Metal aus Schweden keinesfalls bezeichnen. Gleich mit dem Opener "Stengah" hört man, dass Jens Kidman (Gesang), Marten Hagström (Gitarre), Frederik Thordendal (Gitarre) und Tomas Haake (Schlagzeug) wissen, wie man progressiven Metal macht: Eine Einheit von Gitarren, Bass und Schlagzeug als Rhytmusgruppe mit einprägsamen und genialen Riffs und als Sahnehäupchen eine nette Sologitarre und der Gesang. Das Album ist gut durcharrangiert und auch recht abwechslungsreich. Es ist schwer, einen Songs besonders hervorzuheben, da sie alle in sich interessant sind. Doch ein Song ist etwas gewöhnungsbedürftig (auch für mich): "Spasm". Er wartet mit nicht gerade sehr gängigen Riffs und einer nicht sehr konventionellen Melodie auf. Und auch "Obsidian", der letzte Song auf dem Album fängt erst sehr stimmungsvoll an (die ersten eineinhalb Minuten), dann ein Riff, was sich wie ein "Tusch" anhört. Irgendwie ist nicht ganz klar, was die Jungs damit darstellen wollen. |