***** Ein famoses, sehr kubanisch geprägtes Album, mit einigen respektablen Song-Perlen. Seit diesem Album zieht Gloria Estefan immer abwechslungsweise beide Register - das englische, mehr poppige (mit welchem sie den internationalen Durchbruch schaffte) sowie das spanische, klar latinobetonte Image, das natürlich an ihre Wurzeln appelliert. Aber auch Shakira singt nun englisch. Einerseits beweist diese Abwechslung die qualitative Vielfältigkeit von Estefan (und auch von Shakira), andererseits wird immer wieder deutlich, dass man englisch singen muss, um international wirklich erfolgreich zu sein.
In Kubas stetig wachsender Exilgemeinde Miami ist Estefan nach dem Tod der Salsera Celia Cuz das erste Sprachrohr aller Castro-Hasser; kein Wunder, lässt sich Präsident George W. Bush öfter an ihren Konzerten blicken und outete sich öffentlich als "grosser Fan dieser wundervollen Frau". So richtig berechnend ... aber das nur am Rande! |